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Die Geschichte des Union Schwimmclub Graz (Erster Teil, bis 72')

Die Geschichte des UNION SCHWIMMCLUB GRAZ beginnt am 19.12. 1954. An diesem Tag löste sich der Verein aus der Grazer Sportvereinigung, und wurde ein eigener Schwimmverein. Zu Beginn umfasste der USC-Graz nicht nur Schwimmen, sondern auch Wasserball.

Die erste Heimstätte des USC-Graz war das alte "Bad zur Sonne"; Wettkämpfe wurden in Graz hauptsächlich dort, oder im Hallenbad der BEA Liebenau durchgeführt, oft auf heute skurill anmutenden Bahnlängen von 22,5 oder 33,3 Meter. Ausserhalb von Graz standen Orte wie Kapfenberg, Frohnleiten, Hartberg, Frauenthal, oder Bad Rosenthal (bei Köflach) als Wettkampfstätten zur Verfügung.

Den ersten Österreichischen Staatsmeistertitel für den USC-Graz gab es bereits im Jahr 1956: Uwe HERRGESELL gewann die 200 m Brust in 2:50,9. Den ersten von bisher zwei Staatsmeistertiteln in einer Staffel errang der USC-Graz 1957 über 4x100 m Lagen der Herren in 4:53,1. 1960 gelang noch ein Sieg über 4x200 m Brust - ein Bewerb, den es heute nicht mehr gibt, ebensowenig wie 10 x 100 m B oder 12 x 100 m L.

In den ersten Jahren des Vereinsgeschehens waren die sportlichen Höhepunkte die Steirischen und Österreichischen Meisterschaften, sowie diverse Vergleichskämpfe gegen Schwimmvereine aus dem In-und Ausland. Unter den Gegnern finden sich prominente Namen wie SC Zürich, SC München, oder der CN Barcelona. Auch eine Deutschlandtournee gab es: 1960 ging es 10 Tage lang von Vereinsvergleichskampf zu Vereinsvergleichskampf.

Ein Meilenstein in der Geschichte des USC-Graz war mit Sicherheit das Jahr 1971, als der Verein mit der Eröffnung der Union-Schwimmhalle am 13. Juli sein "eigenes" Hallenbad (geplant von Dipl.Ing. Eugen STROBL) bekam. Dadurch stand auch erstmals ein eigenes Sekretariat zur Verfügung. Anlässlich dieser Eröffnung war der USC-Graz auch zum ersten und einzigen Mal bisher Veranstalter der Österreichischen Hallenmeisterschaften (18./19.3. 1972).

 
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